Kategorie-Archiv: Weblog

Apps – Das neue Medium unserer Zeit

Nachrichten-App, Shopping-App, Dating-App –  kaum ein Thema, für das es nicht auch die passende App gäbe. Doch was ist es eigentlich, dass Apps so beliebt macht und welchen Mehrwert haben diese Anwendungen für uns Nutzer?

app-store-640Dass Apps in kürzester Zeit an Beliebtheit gewonnen haben und der App Markt stets größer wird, ist vor allem der rasanten Verbreitung mobiler Endgeräte wie Smartphone und Tablet zu verdanken. Insbesondere mit dem Aufkommen der Apple-Produkte (Iphone, Ipad) in den letzten Jahren haben sich Apps auf dem Markt etabliert und hat sich ein regelrechter App-Kult entwickelt. Doch nicht nur für das Apple Betriebssystem IOS existieren Apps, auch für Android sind Anwendungen verfügbar. Erhältlich sind Apps u.a. im App Store oder bei Google Play. Existieren zahlreiche kostenlose Apps, sind auch kostenpflichtige Apps in der Regel günstig zu erstehen. Im Schnitt zahlen Nutzer für eine App etwas mehr als einen Euro.

Erst das Smartphone, dann die App

Die Anzahl der Smartphone Nutzer steigt kontinuierlich und mit ihr wächst die Anzahl heruntergeladener Apps. Wurden im Jahre 2009 noch 6,3 Millionen Smartphone Nutzer gezählt, hat sich die Anzahl mit aktuell mehr als 40 Millionen Nutzern innerhalb der letzten 5 Jahre mehr als verfünffacht. Als Folge dieses Wachstums zeigt sich ein deutlicher Anstieg in der Nutzung von Apps. Wurden im Jahre 2009 noch 89 Millionen Apps heruntergeladen, waren es im Februar diesen Jahres bereits 3,4 Milliarden Downloads.

Was macht Apps beliebt?

Die große Beliebtheit von Apps lässt sich vor allem auf ihre schnelle und einfache Anwendung, ihren ausgeprägten Nutzen sowie ihren großen Unterhaltungswert zurückführen. Indem sie dem Nutzer einen Mehrwert gegenüber normalen Softwareprogrammen bieten, haben sich Apps zu beliebten Helfern des  Alltags entwickelt. Viele erfolgreiche Apps zeichnen  sich u.a. dadurch aus, dass sie dem Anwender Entscheidungshilfen unter Berücksichtigung von Ort und Situation geben. Weitere Eigenschaften, die erfolgreiche Apps auszeichnen, sind eine nachhaltige Architektur sowie ein hervorragendes Interface- und Usability-Design. Und auch die Nutzerfreundlichkeit, eine intuitive und leicht bedienbare Nutzeroberfläche, machen Apps bei ihren Anwendern beliebt. Eine App, die all diese Eigenschaften kombiniert, ist zum Beispiel die Dating-App Tinder. Tinder bietet ihren Nutzern die Möglichkeit, sich mit anderen Tinder-Nutzern in der nahen Umgebung zu vernetzen. Tinder greift dabei auf das Facebook Profil der Nutzer zurück, und stellt mögliche Dating-Partner mit ihrem Facebook-Profilbild vor. Was die App auszeichnet ist auch ihr innovatives, bewusst schlichtes Design. Verzichtet wird auf Knöpfe, stattdessen wird gewischt. Gefällt einem was man sieht, wird nach rechts gewischt, ist dies nicht der Fall, geht der Finger nach links.

Der Springest App Market

Obgleich bei Springest weder nach rechts noch nach links gewischt wird, sind auch wir bei auf den App-Zug aufgesprungen und möchten unseren Nutzern einen zusätzlichen Service bieten. Seit Kurzem stellen wir Ihnen als Bildungsanbietern verschiedene Apps in unserem Springest App Market zur Verfügung. Diese Anwendungen bieten Ihnen u.a. die Möglichkeit, Ihr Kursprogramm als  E-Learning zu veröffentlichen oder Bewertungen zu sammeln und zu verwalten. Möchten Sie diesen zusätzlichen Service nutzen? Wir freuen uns auf Ihren Besuch im Springest App Market!

Mit Springest die besten Webseiten zum Lernen entdecken

Willst du etwas Neues lernen? Flexibel, jederzeit und wo auch immer du gerade bist? Wir haben uns auf die Suche nach den besten edukativen Webseiten Deutschlands gemacht! Die untenstehenden Links bringen dich direkt zu unseren Top Sites. Los geht’s! 

 

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Die ultimative Liste von Webseiten zum Lernen

Lernen liegt im Trend! Und weil das so ist, haben wir uns auf die Suche nach den besten edukativen Webseiten Deutschlands gemacht! Denn wo im Web kann man eigentlich was am besten lernen? Wo finde ich den Spanischkurs und auf welcher Seite lerne ich HTML? Unsere “Ultimative Liste von Webseiten zum Lernen” weist dir den Weg und wartet neben vielen bekannten mit neuen Gesichtern auf. Was auch immer du lernen möchtest, mit dieser Liste bist du gewappnet! 

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Herausforderungen der Arbeitswelt – Interkulturelle Kommunikation am Arbeitsplatz

bildneuWow! Nur eine halbe Stunde im neuen Job und mein neuer Kollege, Ahmad aus Bahrain, hat bereits seinen ersten Verkauf abgeschlossen! Ich gehe an seinem Schreibtisch vorbei und gratuliere ihm mit nach oben gerecktem Daumen. Doch meine wohlgemeinte Geste bringt mich in Teufels Küche, denn (so erfahre ich später) wird diese in anderen Kulturkreisen als Beleidigung aufgefasst.

Dies ist nur ein Beispiel von vielen, die zeigen wie Kommunikation am Arbeitsplatz mit Menschen aus anderen Kulturkreisen schiefgehen kann. Die Globalisierung bringt Menschen verschiedener Kulturen einander näher und klare und effektive Kommunikation wird immer wichtiger, gerade am Arbeitsplatz! Doch wie kann Kommunikation trotz kultureller Differenzen erfolgreich sein?

Interkulturelle Kommunikation – eine Definition

Zunächst müssen wir verstehen, wie Kommunikation im Allgemeinen funktioniert. Zwischenmenschliche Kommunikation beginnt gewöhnlich mit einer Nachricht, die ein Sender an einen Empfänger richtet. Diese Äußerung wird kodiert und als Signal an den Empfänger übermittelt. Bei diesem Signal kann es sich um eine Vielzahl von Dingen handeln – Bilder, Wörter, Symbole oder auch eine Geste, wie die oben erwähnte. Das Signal wird vom Empfänger dekodiert und bei erfolgreicher Dekodierung in jene Nachricht umgewandelt, die der Sender übertragen wollte. Doch auf dem Weg vom Sender zum Empfänger lauern Gefahren, denn Kodierung und Dekodierung sind besonders anfällig für Störungen. Unterschiedliche Sprachen, Mehrdeutigkeit oder kulturelle Unterschiede führen dazu, dass es auf dem Übertragungsweg zu Verzerrungen kommt. Stammen Sender und Empfänger aus unterschiedlichen Kulturkreisen ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass es zu Verzerrungen kommt, da Sender und Empfänger häufiger unterschiedliche Codes für die Nachricht verwenden. Die Interkulturelle Kommunikation sucht nach Wegen, wie Kommunikation trotz unterschiedlicher Kodierung und Interpretation der Signale erfolgreich sein kann.

Es gibt auch ein gleichnamiges Studienfach, das sich Interkulturelle Kommunikation nennt. Die Interkulturelle Kommunikation untersucht Unterschiede zwischen Kulturen und vergleicht diese miteinander. Im Zentrum steht die Frage, was passiert, wenn verschiedene Kulturen aufeinandertreffen und miteinander interagieren.

Tipps für eine effektive Interkulturelle Kommunikation

Zunächst sollte einem bewusst sein, dass es kulturelle Unterschiede am Arbeitsplatz gibt. Nicht jeder ist aus dem gleichen Holz geschnitzt oder hat den gleichen Hintergrund wie man selbst. Sicherlich, die meisten von uns sprechen Englisch heutzutage, doch dies bedeutet nicht, dass ein jeder auch mit allen Nuancen, Metaphern oder anderen kulturspezifischen Hinweisen vertraut ist, die einem selbst geläufig sind. Möchte man diese kulturellen Differenzen überbrücken, hilft es meist schon, langsam, klar und verständlich zu kommunizieren. Versuche auch, dir deiner eigenen Kultur und der anderer stärker bewusst zu sein, denn so kannst du kulturelle Unterschiede leichter erkennen und deinem Gegenüber angemessener gegenübertreten.

Interessiere dich für deine Kollegen und deren kulturellen Hintergrund! Menschen unterschiedlicher Kulturen haben unterschiedliche Wünsche und Ansprüche an ihren Arbeitsplatz. Personen aus Indien zum Beispiel schätzen Harmonie und persönliche Beziehungen mit ihren Kollegen, während Niederländer Direktheit, Fakten und Wahrheit bevorzugen. Das Wissen um diese kulturellen Besonderheiten hilft dir dabei, die Reaktion deines Gegenüber zu antizipieren und deine Kommunikation insgesamt erfolgreicher zu gestalten.

Höre nie auf zu kommunizieren und integriere alle Kulturen zu einer einzigartigen Bürokultur. Deine japanischen Kollegen werden vielleicht direkter und weniger hierarchisch in ihrer Kommunikation sein, während deine deutschen Mitarbeiter risikofreudiger und kreativer sind anstatt alle Regeln einzuhalten. Manchmal mag es schwierig sein, und natürlich kann nie verhindert werden, dass es zu Missverständnissen kommt, doch Kommunikation ist der einzige Weg, um hier Fortschritt und Veränderung zu erreichen.

Mehr über Interkulturelle Kommunikation

Sei dir deiner eigenen Kultur bewusst und versuche anderen Kulturen an deiner Arbeit offen und neugierig zu begegnen. Sorge dafür, dass niemals nie kommuniziert wird! Schon das Berücksichtigen ein paar kleiner Dinge hilft dir dabei, die Kommunikation an deinem Arbeitsplatz erheblich zu verbessern. Deine Absichten werden von deinen Kollegen erkannt und die Stimmung im Büro wird besser sein. Wenn du mehr über Interkulturelle Kommunikation erfahren oder sogar einen Kurs in Interkultureller Kommunikation belegen möchtest, werfe auch einen Blick auf unsere große Kursauswahl.

 

Bio Autor: Hans Wurzer ist Arabist, Schriftsteller, Politikwissenschaftler und Kommunikations-Enthusiast. Derzeit schreibt er Artikel über (interkulturelle) Kommunikation und persönliche Entwicklung für Springest. Hans hat im Nahen Osten, in Nordafrika und den Vereinigten Staaten gelebt und gearbeitet .

Deutsche Unternehmen schöpfen trotz Fachkräftemangel Weiterbildungsbudgets nicht aus

Aktuelle  FORSA-STUDIE: Deutsche Unternehmen schöpfen trotz Fachkräftemangel Weiterbildungsbudgets nicht aus

Was tun gegen den Fachkräftemangel in Deutschland? Vom kleinen Mittelständler bis zum Großkonzern setzen Unternehmen aller Branchen vor allem auf eine Lösung, auf die Weiterbildung der eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Meinungsforschungsinstitut forsa befragte die Fachleute im Auftrag von „Springest“, einem internationalen Anbieter von Weiterbildungsdatenbanken, Personalverantwortliche aus 200 Unternehmen in ganz Deutschland mit mehr als 100 Mitarbeitern. 95 Prozent der Befragten gaben Weiterbildung ihrer Mitarbeiter als das Mittel der Wahl gegen den Fachkräftemangel an. Die Suche nach Fachkräften im Ausland, ein großes Thema in Medien, Politik und Verbänden, spielt im Alltag der Unternehmen eine überraschend geringe Rolle: weniger als 10 Prozent der kleinen Unternehmen unter 250 Mitarbeitern unternehmen den Versuch, freie Stellen mit Bewerbern zu besetzen, die außerhalb der Grenzen Deutschlands leben. Weiterlesen

Studie: Nutzung von Weiterbildungsdatenbanken 2014

Untitled drawing - Google Drive 2014-04-01 09-26-55Die Ergebnisse der diesjährigen, zwölften Umfrage zur “Nutzung von Weiterbildungsdatenbanken” liegen vor und lassen einen interessanten Blick auf den Status Quo dieser Nutzung zu. Wie sieht der Durchschnittsnutzer aus? Was möchte er und wie findet er den Weg zu den Datenbanken? Diese und weitere Fragen konnten mit der umfangreichen Studie beantwortet werden. Weiterlesen