Kategorie-Archiv: Artikel

Weiterbildungen – lernen richtig gemacht

Sie möchten sich weiterbilden?
Damit sind Sie nicht allein. Laut eines Bildungsberichts des BMBF haben im letzten Jahr über 50 Prozent aller Deutschen an einer Weiterbildung teilgenommen.

Das Kursangebot is riesig – von Adobe bis Zeitmanagement, von gebührenfrei bis kostspielig, von zertifiziert bis just-for-fun… für jeden ist etwas dabei. Vor allem die Anzahl von Onlinekursen nimmt zu. Sie brauchen nur einen verlässlichen Internetanschluss und schon kann es los gehen. Möchten Sie an Harvard-Vorlesungen teilnehmen? Oder vielleicht doch eher Yale? Oder lieber was Deutsches? Alles gar kein Problem! Onlinekurse machen’s möglich!

Aber auch traditionelle, face-to-face Kurse werden immer gefragter. Vor allem betriebliche Weiterbildungen sind in den letzten 10 Jahren stark angestiegen und werden auch in Zukunft immer wichtiger, da unser Arbeitsumfeld sich schnell verändert. Weiterlesen

Videos voll im Trend – Die Bedeutung von Videos im Marketing

Videos sind als Marketingtool nicht mehr wegzudenken und nehmen an Bedeutung nur zu. Dank digitaler Möglichkeiten sind Videos selbst für kleine Unternehmen eine gute Option um neue Kunden zu gewinnen. Auch bei Springest können Bildungsanbieter ihr Profil mit Videos ergänzen. Carola Guhlmann, Dozentin an der HSB Akademie in Leipzig, teilt hier ihre Einsichten zum Thema Videomarketing.


Videos voll im Trend

Die Bedeutung von Videoformaten im Marketing

Ein YouTube-Videotutorial hier, ein Film über Netflix dort oder Musik über Spotify – im heutigen Alltag ist die Nutzung von medialen Inhalten über das Internet nicht mehr wegzudenken. Im Jahr 2016 nutzt die deutschsprachige Bevölkerung täglich eine gute halbe Stunde Medien im Internet, bei den Unter-30-Jährigen sind es sogar anderthalb Stunden (ARD/ZDF Onlinestudie 2016).

Vor allem das Bewegtbild erlebt in den letzten Jahren einen immer größeren Aufschwung: Videos sind gefragter denn je. In den vergangenen Jahren ist die Video- und Audionutzung im Internet deutlich gestiegen: 66 Prozent der deutschen Bevölkerung im Alter von 14 bis 69 Jahren schauen Videos im Internet. Weiterlesen

Stiftung Warentest: Springest ist die beste private bundesweite Weiterbildungsplattform

Die letzten Jahre hat sich Springest stark weiterentwickelt. Im Herbst 2016 gründeten wir die Springest GmbH und eröffneten unser zweites Hauptquartier im Herzen von Berlin. Unser internationales Team ist in dieser Zeit auf 45 Mitarbeiter gewachsen. Die Stiftung Warentest hat unsere Plattform getestet und mit einem wunderbaren Qualitätsurteil GUT (1,9) benotet. Damit ist Springest die beste private bundesweite Weiterbildungsplattform. Wir schätzen das wertvolle Feedback der Stiftung Warentest und es erfüllt uns mit Stolz.

Das Ergebnis des Tests bestätigt den Trend, den wir bei Springest schon länger sehen: immer mehr zufriedene Interessenten, Bildungsanbieter und Unternehmen nutzen Springest und geben uns positives Feedback zu den Erneuerungen die wir durchführen, sichtbar und unsichtbar. Mit einem immer größeren Kursangebot, besseren Suchoptionen und mehr Kundenbewertungen, wird es immer einfacher die richtige Weiterbildung zu finden. Alles ist transparent, übersichtlich und intuitiv nutzbar gestaltet.

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TÜV Re-Zertifizierung Springest

Im Rahmen einer jährlichen Qualitätskontrolle wurde Springest.de vom TÜV Rheinland Re-Zertifiziert. Die Zertifizierung richtete sich auf verschiedene Aspekte der Webseite. Es wurden 120 Kriterien untersucht. Springest schnitt ab mit 4 von 5 Sternen.

0000044358_304769Das Fazit vond TÜV Rheinland lautet: „Die Website springest.de hat sich seit der letzten Zertifizierung verbessert. Gegebene Handlungsempfehlungen wurden aufgegriffen und umgesetzt. Insbesondere die Gestaltung der Navigationsstrukturen und die grundsätzliche Informationsarchitektur sind aber weiter als Schwäche zu benennen.“

Mehr Informationen zu der Re-Zertifikation von Springest finden Sie auf der Seite vom TÜV Rheinland.

Arbeitsrecht: Habe ich ein Recht auf Weiterbildung?

Es ist für die eigene Karriere ein wichtiger Punkt sich von Zeit zu Zeit weiterbilden zu lassen. Besonders die sich schnell entwickelnden Branchen rund um das Internet haben es nötig, dass die Arbeitnehmer schon im Sinne ihrer eigentlichen Arbeit hin und wieder das eigene Fachwissen auffrischen. Wer dem Chef erklärt, dass einige Zeit für die Fortbildung eingeplant werden muss, stößt hier aber nicht immer auf Akzeptanz. Es gab schon viele Streitigkeiten rund um die Freistellungen zu diesem Zweck. Gibt es einen rechtlichen Anspruch auf Urlaub für eine Fortbildung und wie sieht es mit den Finanzen aus?



Ich will was lernen!



Eigentlich sollte der Arbeitgeber natürlich ein erhöhtes Interesse daran haben, dass die Arbeitnehmer ihre eigene Kompetenz entwickeln. Dazu gehört eine Fortbildung in jedem Fall dazu. Wenn der Chef aber ablehnt und mit Entlassung droht, wenn einfach so die Fortbildung durchgeführt wird, wird er sich natürlich zweimal überlegen, ob es diesen Ärger wert ist. Es handelt sich um einen typischen Fall im Bereich Arbeitsrecht, der irgendwann vor Gericht landen wird. Nun braucht ein Arbeitnehmer allerdings einen Rechtsschutz, um den Prozess zu finanzieren. Bevor munter geklagt wird, sollten natürlich die unterschiedlichen Gesetze rund um die Fortbildung einmal genau geprüft werden. Tatsächlich ist gerade dieser Punkt im Arbeitsrecht eher schwach ausformuliert. Es gibt kein Gesetz, das sich durch die gesamte Bundesrepublik zieht. Die Bestimmungen für ein Anrecht auf Fortbildung dürfen nämlich von den Bundesländern festgelegt werden.



Wenn der Chef sich weigert



Die allgemeinen Regeln für den Umgang mit dem Unternehmen erfordern natürlich, dass man sich vorher mit dem Chef abspricht, wenn es auf eine Fortbildung gehen soll. Sollte der Arbeitgeber jetzt seine Bedenken äußern, wäre es vielleicht doch der Zeitpunkt, um ihn auf die gesetzliche Lage hinzuweisen. In vielen Bundesländern haben die Arbeitnehmer 5 Tage jährlich Anrecht auf Fortbildungen und Weiterbildungen, die nicht als Urlaub verrechnet werden. Einzig bei der finanziellen Situation gibt es keine eindeutigen Urteile. Sollte es am Ende zu einem Streit kommen, der sogar vor das Arbeitsgericht führt, ist die Versicherung des http://www.vdd-berufsrechtsschutz.de besonders wichtig. Sie schützt vor den Kosten vor Gericht und gibt somit die Sicherheit, die eigenen Ansprüche durchzusetzen. Bei einem Streit mit dem Arbeitgeber sollten aber die folgenden Dinge beachtet werden:

Ein Rechtsstreit mit dem Arbeitgeber bedeutet fast immer den Zwang zum Jobwechsel.
Die Rechtsschutzversicherung muss vorher abgeschlossen werden, da es eine Pufferzeit gibt.
Die Kosten für die Fortbildung können auch von der Steuer abgesetzt werden.

Es gibt also ein gesetzliches Recht auf Weiterbildung. Im schlimmsten Fall muss es eingeklagt werden.

Codes im Arbeitszeugnis: Die wahre Bedeutung

“Er hat durch seine gesellige Art zum Betriebsklima beigetragen und für die Belange der Belegschaft bewies er Einfühlungsvermögen.” Das klingt doch ganz freundlich und nach einem durchaus netten und kompetenten Mitarbeiter. Aber falsch: Was hier im Arbeitszeugnis steht, ist, dass die betreffende Person gerne mal einen über den Durst trinkt und sich mit seinen Kolleginnen vergnügte. Ein Arbeitszeugnis in Deutschland muss “wohlwollend formuliert sein und dem Arbeitnehmer das berufliche Fortkommen nicht erschweren”. Deswegen haben Chefs und Führungskräfte sich Codes und Beschreibungen ausgedacht, um im allerfreundlichsten Hochdeutsch den Ex-Mitarbeiter zu bewerten, auch negativ. In diesem Artikel stehen die gängigsten Formeln.

1. Die Arbeitsbereitschaft

Note 1:  Er/Sie zeigte stets ein sehr hohes Maß an Eigeninitiative und Leistungsbereitschaft.

Note 2:  Er/Sie zeigte stets eine hohe Leistungsbereitschaft und Pflichtauffassung.

Note 3:  Er/Sie zeigte Einsatzbereitschaft.

Note 4:  Er/Sie zeigte auch Einsatzbereitschaft.

Note 5:  Fehlt. Die Aussage über die Arbeitsbereitschaft wird durch beredetes Schweigen    kommentiert.


2. Kompetenz

Note 1:  Er/Sie verfügt über ein sehr gutes analytisch-konzeptionelles und zugleich   pragmatisches Urteils- und Denkvermögen.

Note 2:  Er/Sie verfügt über ein gutes analytisch-konzeptionelles und zugleich pragmatisches Urteils- und Denkvermögen.

Note 3:  Er/Sie bewies Belastbarkeit und Flexibilität.

Note 4: Er/Sie verfügte über eine ausreichende Arbeitsbefähigung.

Note 5:  Zu den unabdingbaren Voraussetzungen für diese Funktion gehörten Eigenschaften wie Belastbarkeit, Flexibilität und analytisches Denkvermögen.


3. Fachwissen:

Note 1:  Aufgrund seines umfangreichen und besonders fundierten Fachwissens erzielte er/sie immer weit überdurchschnittliche Erfolge.

Note 2:  Er/Sie wendete ihre guten Fachkenntnisse laufend mit großem Erfolg im Arbeitsgebiet an.

Note 3: Er/Sie besitzt ein solides Fachwissen in seinem Fachgebiet.

Note 4: Er/Sie besitzt das erforderliche Fachwissen.

Note 5:  Er/Sie zeigte bei der Beschäftigung mit den ihm übertragenen Aufgaben das notwendige Fachwissen, das er wiederholt erfolgversprechend einsetzten.


4. Die Leistungen:

Note 1: Seine/Ihre Leistungen fanden stets unsere vollste Zufriedenheit.

Note 2: Seine/Ihre Leistungen fanden stets unsere volle Zufriedenheit.

Note 3: Seine/Ihre Leistungen fanden unsere volle Zufriedenheit.

Note 4: Seine/Ihre Leistungen fanden unsere Zufriedenheit.

Note 5:  Aufgaben, die ihm/ihr übertragen wurden, erledigte er in der Regel zu unserer   Zufriedenheit.


5. Arbeitsweise

Note 1: Die Aufgaben führte er immer äußerst effizient, sorgfältig und selbständig aus.

Note 2: Die Aufgaben führte sie immer effizient, sorgfältig und selbständig aus.

Note 3: Die Aufgaben führte er selbständig, effizient und sorgfältig aus.

Note 4: Die Aufgaben wurden mit Sorgfalt und Genauigkeit ausgeführt.

Note 5: Die Aufgaben wurden im allgemeinen mit Sorgfalt und Genauigkeit ausgeführt.

 

6. Ergebnisse

Note 1: Er/Sie lieferte stets sehr gute Arbeitsergebnisse und hat die selbst gesetzten sowie die vereinbarten Ziele, auch unter schwierigsten Umständen, stets erreicht und meist sogar übertroffen.

Note 2: Er lieferte stets gute Arbeitsergebnisse und hat die selbst gesetzten sowie die vereinbarten Ziele, auch unter schwierigen Umständen, stets erreicht und oft sogar übertroffen.

Note 3: Sie lieferte gute Arbeitsergebnisse und hat die vereinbarten Ziele erreicht.

Note 4: Er hat vorgegebene Ziele in zufriedenstellendem Maße erreicht.

Note 5: Sie hat stets mit Nachdruck daran gearbeitet, die vorgegebenen Ziele zu erreichen.

 

6. Bedauern und Zukunftswünsche

Note 1:  Wir bedauern sein/ihr Ausscheiden sehr, danken ihm/ihr  für stets sehr gute Leistungen und wünschen ihm/ihr auf dem weiteren Berufs- und Lebensweg alles Gute und weiterhin viel Erfolg.

Note 2:  Wir bedauern sein/ihr Ausscheiden, danken ihm/ihr für die stets guten Leistungen und wünschen ihm/ihr auf dem weiteren Berufs- und Lebensweg alles Gute und weiterhin Erfolg.

Note 3:  Wir bedauern sein/ihr Ausscheiden, danken ihm/ihr für die guten Leistungen und wünschen ihm/ihr auf dem weiteren Berufs- und Lebensweg alles Gute und Erfolg

Note 4: Wir bedanken uns für seine/ihre Mitarbeit und wünschen ihm/ihr für die Zukunft alles Gute.

Note 5:  Wir wünschen ihm/ihr alles nur erdenklich Gute, insbesondere auch Erfolg bei den weiteren Bemühungen.

Allerdings müssen diese Floskeln immer auf den Beruf abgestimmt werden, und auch nicht jedes Arbeitszeugnis wird nach diesen Codes erstellt. Ein Arbeitgeber ist nicht verpflichtet den Code zu verwenden, er kann auch einfach eine freundliche Empfehlung schreiben wie z.B. „Sie erzielt sehr gute Ergebnisse.“ Aufpassen sollte aber auch bei weiteren Floskeln, wie bei “er/sie hatte für seine Arbeit Verständnis”: Dieser Satz ist zwar kodiert, klingt aber so schön ironisch, dass man sich einfach erschließen kann was er heißt.
Hier noch ein paar Floskeln, die auf das Verhalten des Mitarbeiters eingehen:

  • “Wir schätzten ihre/seine umgängliche kollegiale Art” – Unbeliebt bei den Mitarbeitern
  • “Durch ihre/seine Geselligkeit trug sie/er zur Verbesserung des Betriebsklimas bei” – Übertriebener Alkoholkonsum
  • “… war wegen ihrer/seiner Pünktlichkeit stets ein gutes Vorbild” – Völliges Versagen
  • “Wir haben uns im gegenseitigen Einvernehmen getrennt”- Kündigung durch den Arbeitgeber

Dieser Beitrag wurde geschrieben von Eva Mattern, Content Editor bei Springest.