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So wird Ihr Springest-Seminar sehr gut in Suchmaschinen gefunden

Der Einfluss des Seminar-Titels auf die Findbarkeit eines Seminar-Angebots in Suchmaschinen – ein Fachbeitrag von Sven Deutschländer, SEO Profi Berlin.

Überschriften sind in der Welt des Marketings eines der wichtigsten Elemente. Kein Druckerzeugnis, ob Broschüre oder Plakat, und kein Onlinemedium, ob AdWords-Anzeige oder Seminar-Angebot, kommt ohne eine knackige Überschrift aus.

Wir alle sind von morgens bis abends von Slogans und Headlines umgeben. Problem an dieser Kakophonie: Unsere Fähigkeit, neue Informationen und damit auch Werbereize aufzunehmen, ist begrenzt. Daraus folgt, dass wir uns nur mit einer guten Überschrift die notwendige Aufmerksamkeit für unser Angebot verschaffen können.

Wie findet man zu einer guten Überschrift?

Nun da wir wissen, dass die Überschrift für den Erfolg einer Werbemaßnahme entscheidend ist, gibt es hier 7 Tipps für das Schreiben guter Headlines:

1. Die Überschrift muss zur Zielgruppe passen

Wen wollen wir erreichen – Neukunden oder Bestandskunden, junge oder ältere Menschen, Frauen oder Männer, Fachleute oder Laien? Danach richtet es sich, ob eine Überschrift eher wissenschaftlicher, sachlicher, informativer oder auch witziger Natur sein sollte.

2. Die Überschrift muss zum Medium passen

Womit wollen wir diejenigen erreichen – entsteht ein Plakat, eine Pressemeldung, ein Gastbeitrag für einen Blog oder eine Online-Seminar-Beschreibung? Jedes Medium funktioniert anders. Deshalb muss auch die Headline, die über dem Inhalt des Mediums steht, an dieses angepasst sein.

3. Die Überschrift muss Aufmerksamkeit wecken

Wie schaffen wir einen kurzen Wow-Moment? Dieser ist nötig, um die Aufmerksamkeit unserer Zielgruppe auf uns zu lenken! Dies gelingt bei einem Plakat zum Beispiel mit einem witzigen Bildmotiv, bei einem Video auch mit einer tollen Musik im Hintergrund. Immer aber kann eine passgenaue Überschrift dies leisten. Dabei gilt: Im Zweifel entscheiden wir uns lieber für die sachliche Information und gegen ein witzig gemeintes Wortspiel in der Headline.

4. Die Überschrift muss die Botschaft auf den Punkt bringen

Was ist die zentrale Kernaussage, mit der wir überzeugen wollen? Genau sie gehört in die Überschrift. Auf diese Weise gelangt auch die Essenz des Medium-Inhalts in die Überschrift. Die Headline einer Seminar-Beschreibung beispielsweise kann so weder belanglos noch „am Thema vorbei“ geschrieben sein.

5. Die Überschrift muss einfach zu verstehen sein

Welche Worte umschreiben aufs Einfachste, worum es geht? Eine gute Überschrift darf nicht zu lang sein. Sonst geht ihr die Chance auf den Wow-Moment verloren. Also: keine Füllwörter, Verben vermeiden – stattdessen Substantive und Adjektive. Tipp: Lesen Sie sich die Headline laut vor. Wenn sie sich gut anhört, liest sie sich auch gut!

6. Die Überschrift enthält Schlüsselwörter

Wieso funktionieren manche Headlines besonders gut? In ihnen sind Schlüsselwörter „verbaut“, die unsere Zielgruppe effektiv „antriggern“. Zu diesen Schlüsselwörtern gehören unter anderem „neu“, „jetzt“, „Top“, „beste“, „einfach“ und „überraschend“ oder so etwas wie „Geheimnis“. Auch Superlative wie „schneller“ und „besser“ zeigen diese Wirkung.

7. Die Überschrift gibt ein Versprechen

Worin besteht der Vorteil für die anvisierte Zielgruppe – und lässt sich dieser Mehrwert aus der Überschrift auf den ersten Blick herauslesen? Die Überschrift soll nützliche und interessante Informationen versprechen, zum Beispiel die Lösung eines Problems. Gerade für Seminare ist dies doch ein guter Ansatz.

Warum helfen Überschriften bei der Auffindbarkeit in Suchmaschinen?

Wir haben gelernt, dass gute Überschriften auf die Menschen große Wirkung haben. Damit sich diese Wirkung auch im Internet entfaltet, und hier insbesondere in Suchmaschinen, sind ein paar Extras für die Headlines von Online-Medien zu beachten.

Das liegt vor allem daran, dass Menschen im Internet ein anderes Leseverhalten an den Tag legen. Das Überangebot an Texten im World Wide Web führt zu sehr selektivem Umgang mit den Informationsangeboten. Die Menschen überfliegen Texte eher als dass sie diese gründlich lesen. Den Überschriften und auch Zwischenüberschriften kommt deshalb im Netz eine noch größere Bedeutung zu.

Suchmaschinen und deren Nutzer lesen zuerst die Überschrift

Denken Sie beim Schreiben von Headlines für Online-Texte daran: die Crawler der Suchmaschinen lesen mit! Die Überschrift gibt (neben anderen Elementen) den Suchmaschinen die entscheidende Information über die Thematik und Relevanz des Textes zu bestimmten Suchanfragen, die der Suchmaschine gestellt werden.

Leitet nun eine Suchmaschine einen ihrer Nutzer auf eines unserer Seminar-Angebote weiter, dann verhält sich dieser Nutzer ganz genauso. Er liest zuerst die Überschrift. Er versucht an ihr und an den Zwischenüberschriften zu erkennen, ob er „hier richtig ist“. Er versucht herauszufinden, ob dieses Seminar-Angebot sein aktuelles Problem lösen kann.

Deshalb müssen wir Überschriften so formulieren, dass die Suchbegriffe der Nutzer darin vorkommen. Dann gelingt Suchmaschinen die Zuordnung passender Suchender zu unseren Seminar-Angeboten und diese Suchenden fühlen sich von unseren Angeboten „gut bedient“.

Überschriften strukturieren Online-Inhalte

Eine klare Struktur macht das Erfassen von Texten einfacher – für Menschen und Suchmaschinen. Gerade lange Texte mit vielen Informationen brauchen deshalb neben einer Haupt-Überschrift auch einige Zwischenüberschriften.Seminar-Angebote zählen zu dieser Art von langen, detaillierten Online-Texten. Deshalb ist es an uns, zu einer solch klaren Struktur beizutragen.

Gute Headlines sorgen für gute Suchmaschinen-Ergebnisse

In vielen Website-Content-Management-Systemen wird aus der Überschrift eines Online-Inhalts und dem Firmennamen des Website-Inhabers der sogenannte Seitentitel gebildet. So auch auf der Springest-Seminare-Plattform.

Entstehung des Seitentitels eines Springest-Seminar-Angebots

Den Seitentitel wiederum nutzen Suchmaschinen wie Google als Überschrift des Suchergebnisses, das für den jeweiligen Online-Inhalt in Ergebnisseiten angezeigt wird.

Google-Suchergebnis für das Springest-Seminar-Angebot in Abbildung 1

So haben wir es also direkt über einen sinnvoll ausformulierten Seminartitel selbst in der Hand, ob und wie unsere Springest-Seminar-Angebote bei Google dargestellt werden.

Wie formuliert man optimale Springest Seminare-Titel?

Da Seminare-Portale einen Großteil Ihrer Besucher aus Suchmaschinen beziehen, müssen die Titel der Seminare zu Suchanfragen passen, die von Nutzern dort eingegeben werden. Testen Sie dies am besten über die Suchanfragen-Vorschläge von Google.

Google Suggest – Suchanfragen-Vorschläge auf Google

Die Überschrift soll zudem das Seminar anpreisen, es verkaufen! Fügen Sie daher den essenziellen Begriffen (im oben angeführten Beispiel „Google“, „Analytics“, „Seminar“ und „Berlin“) verkaufsfördernde Elemente hinzu. Im Beispiel ist deshalb von einem „Intensiv“-Seminar die Rede (siehe Abbildungen 1 und 2).

Vermeiden Sie das Kopieren der Seminar-Texte von Ihrer Website 1:1 nach Springest. Dies betrifft alle Text-Bestandteile – Überschriften ebenso wie Zwischenüberschriften und Fließtexte.

Prüfen Sie stattdessen, auf welche Suchanfragen Ihre Website bereits gut platziert ist und bei welchen dies noch nicht gut klappt. Auf die noch nicht optimal bedienten Suchanfragen könnten Sie Ihr dazu passendes Springest-Seminar-Angebot optimieren. Davon haben alle Seiten etwas: Sie durch mehr Reichweite, Springest durch einzigartige Texte, die Suchmaschinen durch relevante Suchergebnisse und deren Nutzer durch eine effiziente Online-Suche!

Suchanfrage trifft Angebot – Best-Practice-Beispiele für gut funktionierende Springest Seminartitel

Zum Schluss dieses Beitrags ein paar gute Beispiele aus dem breiten Seminare-Angebote auf Springest. Sie zeigen, wie durch knackig formulierte Seminare-Titel hervorragende Suchmaschinen-Platzierungen entstehen:

Wer nach „schulung din 4124“ sucht gelangt direkt zum Springest-Angebot der Bau-Akademie West: https://www.springest.de/bauakademie-west/din-4124-technische-sicherheit-bei-der-erstellung-von-baugruben-und-leitungsgraben – mit dem Wort „Schulung“ im Seminar-Titel wäre hier statt Platz 3 sicher noch Platz 2 oder Platz 1 drin.

Wer nach „lehrgang zertifizierter finanzberater“ sucht gelangt direkt zum Springest-Angebot von Dr. Grommisch: https://www.springest.de/dr-grommisch/zertifizierungslehrgang-fur-finanzdienstleister-zertifizierter-finanzberater-dif – hier ist Platz 1 schon erobert, denn neben dem Lehrgangsziel (Zertifizierter Finanzberater) findet sich auch der Begriff „lehrgang“ im Seminartitel.

Wer es mit dem geprüften Betriebswirt eilig hat, der sucht nach „geprüfter betriebswirt in 27 tagen“ und gelangt direkt zum passgenauen Springest-Angebot der TriNeosAkademie: https://www.springest.de/trineos-akademie-ag/gepruefter-betriebswirt-ihk-in-27-tagen – da das Angebot so eng an der Suchanfrage liegt, ist Platz 1 auch hier schon erobert.

Wer nach „steuerungstechnik kurs“ sucht, gelangt direkt zum Springest-Angebot der Grundig Akademie: https://www.springest.de/grundig-akademie/steuerungstechnik-1-grundlagen-steuerungstechnik – Platz 2 wird hier erreicht, obwohl der Begriff Kurs nicht im Seminartitel vorkommt. Dass die Google-Platzierung trotzdem so gut ausfällt, liegt an cleveren Springest-Mitarbeitern. Sie fügen im Seitentitel standardmäßig den Begriff „Kurs“ vorn mit ein.

Fazit: Sie können die Auffindbarkeit Ihrer Springest-Seminare beeinflussen

Checken Sie doch gleich einmal Ihre bisher verwendeten Seminare-Titel. Unter Umständen erkennen Sie nun Optimierungspotenziale.
Recherchieren Sie bessere Seminartitel. Prüfen Sie parallel, wie Ihre eigene Website bei diesen und anderen Suchanfragen schon abschneidet. Und ordnen Sie dann bisher noch nicht besetzte Suchanfragen-Potenziale durch darauf abgestimmte Seminare-Titel Ihren Springest-Angeboten zu. Viel Erfolg!


Mehr zum Thema SEO finden Sie auf SEO Profi Berlin oder Sie schauen in das große Angebot an SEO Seminaren auf Springest.

 

weiterbildung bewertung

Der Springest Bewertungsflyer ist da!

Mit dem Bewertungsflyer Bewertungen sammeln

Eine der besten Methoden Bewertungen von Ihren Kursteilnehmern zu bekommen, ist es direkt zum Ende des Kurses darum zu bitten. Glückliche Kursteilnehmer schreiben gerne eine Bewertung, wenn Sie erklären, dass es Ihnen hilft weitere Teilnehmer zu werben und dass es Kurssuchenden bei deren Entscheidung hilft.

Noch nicht sicher ob Sie wirklich Bewertungen brauchen? Lesen Sie unseren Blogartikel zum Thema  Bewertungen als Vermarktungstool

Eine wirksame Methode ist es, den Kursteilnehmern sogar gleich noch im Trainingsraum die Zeit dafür zu geben eine Bewertung zu schreiben. Findet der Kurs am Computer statt, können Sie direkt vorschlagen, dass Ihre Teilnehmer sofort eine Bewertung schreiben und ihnen dann ein paar Minuten Zeit geben, dies zu tun.

Aber wenn es nicht gleich am Platz geschieht, dann ist es hilfreich, den Teilnehmern etwas mitzugeben. Damit werden sie später an das Bewertungsschreiben erinnert und haben auch gleich die Adresse und notwendigen Schritte zur Hand.

Um Ihnen behilflich zu sein, stellen wir Ihnen diese Flyer gerne

Hier sehen Sie eine Variante des Flyers. Davon schicken wir Ihnen gerne eine Packung zu, damit Sie diese ganz einfach ohne großen Aufwand an Ihre Kunden verteilen können. Wenn Sie etwas persönlicheres suchen, können wir gerne auch einen Flyer mit Ihrem Namen und Logo erstellen. Melden Sie sich einfach bei uns um Ihre Optionen zu besprechen.

Am besten wenden Sie sich an Clara Eckert-Framm oder Lena Höck unter 030 30 80 67 04 oder schicken eine Mail an support@springest.de. Wir helfen gerne die richtige Lösung für Sie zu finden.

weiterbildung bewertung

Springest Bewertungsflyer

Springest Bewertungsflyer Rückseite

 

Bewertungen – ein wertvolles Vermarktungstool

Kundenstimmen sind Gold wert. Wer sich entscheidet eine Weiterbildung zu buchen, möchte nämlich sicher sein, dass Zeit und Geld gut investiert sind. So können Bewertungen bei der Auswahl eines Kurses starken Einfluss auf die Entscheidung haben. Offline ist die Macht der Mundpropaganda ja schon lange berühmt, aber auch Online ist sie nicht zu unterschätzen.

Kundenstimmen, Bewertungen, Ranking

Internetbewertungen als effektives Marketingtool

Vertrauen aufbauen
Gerade im Internet haben Kunden eine gefühlt endlose Auswahl. Es kann schwer sein, Angebote abzuwägen und richtig zu wählen. Kundenstimmen können hier viel bewirken, da sie Vertrauen aufbauen. Werden zum Beispiel die Aussagen Ihrer Kursbeschreibung in Bewertungen noch einmal erwähnt, verleiht Ihnen dies Authentizität.

Die Wirkung auf Ihr Ranking
Auch auf Ihre Sichtbarkeit haben Bewertungen einen großen Effekt. Sowohl bei einschlägigen Suchmaschinen, sowie bei Springest, beeinflussen Bewertungen die Stelle an der Ihr Angebot bei einer Suche erscheint. Kursanbieter mit Bewertungen haben ein besseres Ranking, da diese dem Interessenten umfangreichere Informationen bieten. Je mehr positive Bewertungen, desto höher Ihr Ranking.

Kursteilnehmer um Bewertungen bitten

Ist das eine Belästigung?
Oft gibt es hierbei noch Hemmungen und eine Angst, Teilnehmer zu belästigen. Stellen Sie sich die Situation aber mal umgekehrt vor. Wenn Sie gerade an einer lehrreichen Weiterbildung teilgenommen haben, dann teilen Sie doch sicherlich gerne Ihre Erfahrung, sodass auch andere davon profitieren können.

Wie siehts mit negativen Bewertungen aus?
Häufig besteht auch eine Angst vor negativen Bewertungen. Diese kommen aber gerade oft zum Vorschein, wenn Bewertungen nicht aktiv eingeholt werden, da eventuell unzufriedene Kunden eher eine Bewertung hinterlassen. Bitten Sie aber aktiv um Bewertungen, denken auch die zufriedenen Kunden daran und geben Ihnen gerne positive Bewertungen.

Falls es doch Mal zu einer negativen Bewertung kommt, können Sie auch immer darauf antworten. Das gibt Ihnen auch die Chance sich dazu zu äussern und eventuelle Missverständnisse zu korrigieren. Im Zweifelsfall können Sie über uns auch mit der Person in Kontakt treten. Mehr dazu finden Sie hier.

Strategien um Bewertungen zu sammeln

Die einfachste und schnellste Variante: einfach Fragen
Am Ende Ihres Kurses erklären Sie kurz, dass es Ihnen hilft wenn Teilnehmer, denen Ihr Angebot gefallen hat, dieses auch im Netz teilen.

Bewertungsvorschlag in die Kursmaterialien einbringen
Haben Sie Materialien die während des Kurses ausgehändigt werden? Dann bringen Sie doch am Ende einfach ein kurze Notiz ein, in der Sie Ihre Teilnehmer um eine Bewertung bitten. Gerne können wir Ihnen hierzu zum Beispiel unser Logo mit einem entsprechenden Link bereitstellen, das Sie ohne Aufwand einfügen können.

Fügen Sie Ihrer Signatur einen Link zu
Geben Sie in Ihrer E-Mail Signatur einen Link an über den Kunden Sie bewerten können. Das ist eine super Möglichkeit, da Sie Ihre Kunden so mit Sicherheit gerade erreichen während Sie im Internet sind – es dauert dann nur wenige Minuten eine Bewertung zu hinterlassen.

Flyer
Bei Bedarf können wir Ihnen gerne auch kleine Flyer senden, die Sie Ihren Kursteilnehmern am Ende des Kurses aushändigen können. So werden Kunden daran erinnert eine Bewertung zu schreiben wenn sie wieder zu Hause sind. Schicken Sie uns einfach eine Mail an support@springest.de und sagen kurz Bescheid, dass Sie gerne Bewertungsflyer hätten.

Springest Bewertungstool und Widget
Zudem haben Sie bei Springest auch die Möglichkeit unseren Bewertungstool und unser Bewertungswidget zu verwenden. Mit dem Bewertungstool werden Ihre Kursteilnehmer automatisch per Mail darum gebeten eine Bewertung abzugeben. Mit dem Widget können Ihre Kunden die Bewertungen auch auf Ihrer eigenen Webseite sehen.

Fall Sie noch Fragen oder Inspiration zum Thema Bewertungen haben, oder ausführlicher besprechen möchten wie Sie am besten Bewertungen einholen können, melden Sie sich gerne unter (030) 30 80 67 04 oder per Mail an support@springest.de.

 


Relevante Artikel:

Wie bekomme ich mehr Bewertungen?

So verwenden Sie das Bewertungstool

Bewertungswidget – Was ist das und wie setze ich es ein?

Videos voll im Trend – Die Bedeutung von Videos im Marketing

Videos sind als Marketingtool nicht mehr wegzudenken und nehmen an Bedeutung nur zu. Dank digitaler Möglichkeiten sind Videos selbst für kleine Unternehmen eine gute Option um neue Kunden zu gewinnen. Auch bei Springest können Bildungsanbieter ihr Profil mit Videos ergänzen. Carola Guhlmann, Dozentin an der HSB Akademie in Leipzig, teilt hier ihre Einsichten zum Thema Videomarketing.


Videos voll im Trend

Die Bedeutung von Videoformaten im Marketing

Ein YouTube-Videotutorial hier, ein Film über Netflix dort oder Musik über Spotify – im heutigen Alltag ist die Nutzung von medialen Inhalten über das Internet nicht mehr wegzudenken. Im Jahr 2016 nutzt die deutschsprachige Bevölkerung täglich eine gute halbe Stunde Medien im Internet, bei den Unter-30-Jährigen sind es sogar anderthalb Stunden (ARD/ZDF Onlinestudie 2016).

Vor allem das Bewegtbild erlebt in den letzten Jahren einen immer größeren Aufschwung: Videos sind gefragter denn je. In den vergangenen Jahren ist die Video- und Audionutzung im Internet deutlich gestiegen: 66 Prozent der deutschen Bevölkerung im Alter von 14 bis 69 Jahren schauen Videos im Internet.

Größere Bildschirme – längere Videos

Videos liegen im Smartphonealter voll im Trend. Fast jeder besitzt ein mobiles Endgerät, mit dem es kinderleicht ist, alle Arten von Informationen zu jedem Zeitpunkt und an jedem Ort abzurufen. In den letzten Jahren ist die Nutzung von Videos auf dem Smartphone gewachsen, vor allem auch in den mittleren Altersgruppen. Hier spielt natürlich auch die technische Entwicklung der mobilen Endgeräten eine entscheidende Rolle: Der Trend entwickelt sich wieder zu größeren Bildschirmen bei Smartphones. Da ist es ganz klar, dass es immer einfacher – und auch bequemer – wird, auch mal längere Videos über das Smartphone zu schauen.

Videowerbung als fester Bestandteil im Marketing

Dieser Wandel des Mediennutzungsverhaltens wirkt sich auch auf die Entwicklung des digitalen Werbemarktes aus. Videos sind aktuell eine der gefragtesten Werbearten. Ob Imagefilme, Produktvideos, Tutorials oder Werbefilme – Kunden können durch die Nutzung mobiler Endgeräte jederzeit und überall auf Videos zugreifen.

Videofilme als Marketingmaßnahme sollten daher in keinem Gewerbe ungenutzt bleiben. Für viele Unternehmen ist Werbung in Form von Videos längst zu einem Kernbestandteil im Marketingmix geworden. In fast jeder Branche informieren sich vor allem junge Kunden in der heutigen Zeit erst einmal über das Internet über Produkte, Angebote und Dienstleistungen. Unterwegs wird das Smartphone herausgeholt, Details zu technischen Geräten gegoogelt, Preise verglichen und Anleitungen über YouTube angesehen.

Videoformate verdrängen also mittlerweile klassische Werbeformate, vor allem auch deswegen, weil sich Internetnutzer viel in sozialen Netzwerken aufhalten. Dort ist die Aufmerksamkeitsspanne der User gering: Mehrmals täglich scrollen sie sich durch den Newsfeed, in welchem sie nicht mit viel Text konfrontiert werden wollen. Nicht umsonst heißt es „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ – der Blick bleibt automatisch an Bildformaten und eben auch an Videos hängen. Aus Marketingsicht sind also Videos Texten und einfachen Bildern weit überlegen. Mit ihnen können auch komplexe Themen anschaulich dargestellt werden und bieten dazu noch einen Unterhaltungseffekt.

Videos als Marketingtool für Weiterbildungen

Starkes Emotionalisierungspotenzial

Mit Videos werden alle Sinne des Users angesprochen. Damit können filmische Botschaften emotional und nah übermittelt werden. Storytelling lautet hier das Stichwort, denn ein Einsatz von Videos im Content Marketing ist immer mehr im Vormarsch. Sind Werbebotschaften nicht mehr als solche zu erkennen, sondern erzählt man mit seinem Video eine Geschichte, bleibt die Botschaft und das damit verbundene Unternehmen oder Produkt viel mehr im Kopf des Nutzers. Videos involvieren den User demnach weit mehr als lange Produkt- oder Leistungsbeschreibungen.

Heutige Internetnutzer haben ein großes Grundbedürfnis nach Unterhaltung und Informationen. Deswegen geht der Trend dahin, webspezifische Videos zu schaffen, die viel stärker auf Unterhaltung und die soziale Interaktion ausgerichtet sind. Haben die User viel mehr Möglichkeiten, sich mit den ausgestrahlten Inhalten zu identifizieren, so reagieren sie auf diese Formate positiv. Aus diesem Grund haben auch Tutorials und Erklärvideos mittlerweise eine so hohe Reichweite erreicht. Der User kann sich mit einem „normalen“ Menschen (sprich jemand „wie du und ich“), der vor der Kamera sitzt und etwa die Haltbarkeit eines bestimmten Produktes testet, viel eher identifizieren als mit einem Experten, der im Fachchinesisch die Vorteile des Produktes aufzählt.

Viele Vorteile – nicht nur für große Unternehmen

Mit Videomarketing können vor allem auch kleine und mittelständische Unternehmen profitieren. Durch die digitale Produktion sind Videos auch mit einem kleinen Budget erschwinglich und haben dennoch eine hohe Zielgruppengenauigkeit. Denn Videos bieten die Möglichkeit, mit dem Kunden in einen intensiven Kontakt zu treten. Auch für den Aspekt der Suchmaschinenoptimierung bieten Videos Vorteile: Von Suchmaschinen werden Unternehmensseiten mit Videoinhalten im Ranking deutlich höher verortet.

Videos sind also aus einem erfolgreichen Marketing nicht mehr wegzudenken. Rund 22 Prozent der Gesamtbevölkerung sehen Videos und Filmclips auf ihrem Smartphone – diese Zielgruppe kann mittels geschickt platzierter und qualitativ hochwertig produzierter Videowerbung erreicht werden.


Carolina Guhlmann
Carolina Guhlmann hat Medien- und Kommunikationswissenschaften in Halle studiert. Seit 2017 ist sie freiberuflich als freie Texterin vor allem im Bereich der digitalen Kommunikation tätig. Ihre Mission ist es, die Diskussionskultur im Internet durch die Bereitstellung von qualitativ wertvollen Texten auf einem hochwertigen Niveau zu halten.